Wanderungen von und nach
Maxen
Für Wanderfreunde kann Maxen das Ziel oder auch der
Ausgangspunkt sein. Die folgenden Wanderrouten lassen sich leicht auf den
verschiedensten Wanderkarten finden. Bei der Planung der Wanderungen sollte
aber immer beachtet werden, dass Maxen auf der Höhe liegt und deshalb
immer ca. 200 Höhenmeter zu meistern sind.
Zur Stärkung ist der
Gasthof
Maxen oder das Kunstcafe im Kunsthof Maxen immer zu empfehlen. Wer schon
mal einen Blick auf die aktuelle Speisekarte oder spezielle Veranstaltungen
werfen will, kann dies hier tun.
- Borthen
Von Borthen geht es auf der Straße nach Röhrsdorf. Vorbei am
Schloß, das nun ein Hotel ist, geht es auf der alten Dresdener
Straße nach Süden direkt nach Maxen. Anfangs ist das noch eine
asphaltierte Straße, aber ab dem Kälberbusch läuft man auf dem
Feldweg. Mit jedem Meter wird dabei die Sicht in die
Sächsisch-Böhmische Schweiz besser. Vorbei an Obstplantagen,
Waldstücken, Wiesen und Feldern erreicht man Maxen nach ca. 6 km.
- Kreischa
In Kreischa geht man über die
Festwiese durch eine kleine Siedlung. Nach dem Überqueren des
Lockwitzbaches geht es zum Eichberg hinauf. Von hier gibt es einen herrlichen
Ausblick auf Kreischa bis nach Possendorf. Vorbei an einem alten Steinbruch
wandert man hinunter zur Pferdefarm Lockwitz. An der Pferdefarm ist die
Straße zu queren. Von hier ab führt der Feldweg vorbei an
Pferdekoppeln und Wiesen hinauf nach Maxen.
- Lungkwitz
Von Lungkwitz bieten sich drei verschiedene Wege an. Der erste Weg geht direkt
über Wiesen hoch nach Maxen. Mit Kindern ist der zweite Weg vorbei an der
Pferdefarm immer ein besonderes Erlebnis und führt dann ebenfalls
über die Wiesen hinauf nach Maxen. Die dritte Variante geht vom Tierheim
Lungkwitz durch die Kroatenschlucht hinauf zum Finckenfang. Die Anhöhe
westlich vom Finckenfang (394,5 m) bietet eine schöne Aussicht nach Norden
auf Dresden mit dem Fernsehturm und dem Keulenberg bei Kamenz. Da der
eigentliche Finckenfang für die Öffentlichkeit nicht zugänglich
ist, sollte der Finckenfang an der südlichen Umzäunung entlang zum
östlichen Abhang umgangen werden. Von hier zeigt sich das herrliche
Panorama der Sächsisch-Böhmischen Schweiz.
- Reinhardtsgrimma
Auf dieser historischen Strecke fehlen immer wieder die alten Feld- und
Wanderwege, so dass häufig die Landstraße benutzt werden muss. Der
mit einem roten Strich markierte Wanderweg benutzt von
Reinhardtsgrimma
bis zum Waldrand die Landstraße und biegt dann nach rechts ab. Nach ca
400 m entlang der Waldkante ist nach links ein schmaler Weg in den Wald zu
nutzen. Die erste Zwischenetappe, das Buschhaus lädt nun wieder zum
Verweilen ein. Insbesondere ist hier der Märchenpark für Kinder ein
Erlebnis (s. Link Reinhardtsgrimma). Hier verlassen wir den markierten
Wanderweg. Weiter geht es auf der Landstraße nach Hausdorf. Kurz
nach dem Ortseingang lohnt der Besuch der zwei Windgeneratoren auf dem
Lerchenhügel (417m). Von hier geht es 400 m direkt nach Norden über
eine Wiese bis zum nächsten Feldweg. Dieser führt direkt zu den
Hausdorfer Linden (397 m). Neben dem Panorama auf die
Sächsisch-Böhmische Schweiz hat man hier eine herrliche Aussicht auf
den Finckenfang und das Bergdorf Maxen. Nach einem kurzen Stück auf der
Landstraße nach Maxen ist der Finkenfang östlich zu umgehen. Auch
hier bieten sich neue Aussichten nach Norden, Osten und Süden.
- Mühlbach
Die Straße von Mühlbach nach Maxen hinauf ist für den
öffentlichen Verkehr gesperrt. Über die Straße ist Maxen schon
nach 30 Minuten zu erreichen. Der Wanderer benutzt aber lieber den Weg am
Ortsausgang von Mühlbach auf dem linken Hang zu den Hausdorfer Linden
(Dreilindengut). Schon auf halber Höhe ist auf dem gegenüberliegenden
Hang das Blaue Häusel aus
ungewohnter Perspektive zu sehen. Angekommen bei den Hausdorfer Linden werden
die Anstrengungen des Aufstiegs mit dem Panorama der
Sächsisch-Böhmischen Schweiz, dem Finckenfang und dem Bergdorf Maxen
belohnt.
- Weesenstein
Von Weesenstein geht es
den mit einem gelben Strich markierten Wanderweg nach Falkenhain hinauf. Dieser
markierte Weg benutzt bis Schmorsdorf die Straße. Da zwischen Falkenhain
und Crotta kein Weg existiert, kann für einen Abstecher nach Crotta nur
die Straße benutzt werden. Von Crotta (Dorfteich) gibt es hinauf nach
Schmorsdorf einen alten Weg auf der rechten Hangseite. In Schmorsdorf ist die
alte Schmorsdorfer Linde und das
am 27. Mai 2006 eingeweihte
Lindenmuseum Clara
Schumann sehenswert. Von Schmorsdorf geht es entweder auf dem markierten
Wanderweg vorbei zum Kalkofen auf der Winterleithe nach Maxen oder weiter auf
der Landstraße direkt nach Maxen mit Aussichten nach Norden auf Dresden
und das Lausitzer Bergland.
- Bahnhof Burkhardswalde/Maxen
Vom Bahnhof geht es ca. 300 m in Richtung Mühlbach und dann nach
rechts die Winterleithe hinauf (Straße). Der alte Aufstieg von der
Winterleithe zum Rabenhorst und der Wanderweg entlang der Waldkante oberhalb
des Müglitztales bis zum
Winzerweg beim Blauen
Häusel ist heute nicht mehr begehbar. Als Alternative bleibt nur die
Benutzung der Winterleithe (Straße) bis Maxen. Kurz vor dem Kalkofen
tritt direkt an der Straße auf der linken Seiten Schiefer zu tage. Der
Kalkofen 200 m weiter auf der rechten Seite der Straße kann nur von
außen besichtigt werden. Gleich daneben links von der Straße
befindet sich der alte Kalk- und Mamorbruch (nicht betreten, da
Einsturzgefahr). Dessen Ausmaße werden erst im Winter deutlich, wenn die
Bäume und Sträucher keine Blätter tragen.
Die Orte Mühlbach und Weesenstein und der Bahnhof Burkhardswalde/Maxen
sind mit der Müglitztalbahn ab Heidenau erreichbar. Seit dem 24.
Oktober 2000 fahren hier die neuen Neigetechnikzüge der Bundesbahn
zwischen Heidenau und Altenberg im 2-Stundentakt. Die
Flutkatastrophe im August
2002 zerstörte viele Brücken und Gleisanlagen im Müglitztal.
Am 19. Denzember 2003 wurde der Zugbetrieb auf dieser romanrischen Strecke
wieder aufgenommen
Letzte Aktualisierung: 04.05.2010
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