| Benefiz-Chorkonzert in der Kirche zu Maxen am Sonntag den 27. Oktober 2002 |
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Es hat also nun doch stattgefunden, unser
Chorkonzert, das ursprünglich auf der neu hergerichteten Naturbühne
stattfinden sollte, auf Grund der Hochwasserkatastrophe im Müglitztal aber
ausfallen mußte. Auch an diesem Sonntag, dem 27. Oktober, tobte ein
Unwetter; ein orkanartiger Sturm fegte über das Osterzgebirge. Ein
schlechtes Omen für unser Benefiz - Konzert ? Bei weitem nicht, bot doch
die Maxener Kirche ein gutes Schutzschild und alle Besucher und Mitwirkende
rückten halt ein Stück zusammen und trotzten so den Wetterunbilden
draußen und den kühlen Temperaturen an diesem Tag auch in der
Kirche. |
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| Die Kirche hatte sich für das Konzert gut herausgeputzt. Vom Jugendclub Maxen war mit großem Einsatz am Sonntagmorgen in den Altarraum eine große Chortribüne eingebaut worden, die bei über 100 Sängern ihre Bewährungsprobe bestand. Durch die Hilfe des Elektrikers Götte aus Dohna hell ausgeleuchtet und ausreichend mit Sitzgelegenheiten für Gäste und Mitwirkende ausgestattet konnten die Besucher ab 14.00 Uhr empfangen werden. | |||
| Frau Pastorin Ullmann aus Dohna und Herr Fischer
vom Heimatverein Maxen begrüßten die Gäste und die Chöre.
Alle Chöre und auch der Posaunenchor Heidenau hatten ihre Zusage für
das ausgefallene Konzert auf der Naturbühne am 25.August, auch für
das Benefizkonzert erneuert und musizierten mit großem Engagement in der
Maxener Kirche. Die Freude der Sängerinnen und Sänger übertrug
sich schnell auf das Publikum, das allen Chören dankbar applaudierte.
Höhepunkte in der Konzertreihenfolge waren zweifelsohne die gemeinsamen
Gesänge der gemischten Chöre. Es erklangen neben Volksliedern,
große Chorwerke u. a. von Telemann aus der Kapitänsmusik, der Gesang
"Friede sei willkommen, von Mozart das "Ave verum". Nach dem gemeinsamen Eröffnungsprogramm zeigten die einzelnen Chöre mit ausgewählten Chorwerken ihre Leistungsstärke. |
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Den Reigen der gemischten
Chöre eröffnete der Volksliedchor "Hanns-Eisler" aus
Dresden Reick. Er steht unter der Leitung von Christel Rabisch, die als
erfahrene und einfühlsame Chorleiterin den großen Chorauftritt der
vereinigten gemischten Chöre zu Beginn und im Finale leitete. Der
Volksliedchor erfreute das Publikum mit einem Lied von der sächsischen
Mundartdichterin Lene Voigt unter dem Titel " Was Sachsen sind von echtem
Schlag, die sind nicht tot zu kriegen ", ein Titel, der nach der
Hochwasserflut die Gefühle vieler Sachsen zum Ausdruck bringt. Ein
weiterer Höhepunkt des Auftritts dieses Chores war ein spanisches
Volkslied, ein Sevillaner Bolero. Bei diesem Lied wurde der Chor durch die
Schmorsdorfer Solistin Antoni Rietzschel begleitet, die die schwierigen
Höhen dieses Liedes mit Bravour meisterte. |
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| In der Reihenfolge der Einzelchöre hörten wir desweiteren den Maxener Singekreis unter der Leitung von Frau Lehmann sowie den Chor Kreischa unter der Leitung von Frau Söhnel. Beide Chöre brachten in ihren Liedern ihre Heimatverbundenheit zum Ausdruck. Höhepunkt ihres Auftrittes war vor allem das Maxener Lied, das Frau Söhnel auf dem Akkordeon begleitete. Auch der Männerchor Johnsbach unter der Leitung von Frau Eva Lichtenberger, der gemischte Chor aus Dittersdorf unter Leitung von Herrn Hans-Georg Mauer, unserem Musikschullehrer von der Musikschule Fröhlich, und der Chor der Stuhlbauerstadt Rabenau, den ebenfalls Frau Rabisch leitet, erfreuten unser Publikum. Herr Mauer begleitete bei einigen Chorsätzen auf der Kirchorgel, auch das ein gelungener Glanzpunkt. | |||
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| Auftritt aller Chöre am Ende der Veranstaltung (Foto Niggemann-Simon) | |||
| Zum Finale wurde dann sogar ein Maxen Kanon, gemeinsam mit dem Publikum gesungen, uraufgeführt. Alle sangen nach besten Kräften mit so daß ein wunderschöner Klang unsere Kirche erfüllte. Es war alles in allem ein kurzweiliges und buntes Programm das allen vor der Bühne und auf der Bühne viel Spass bereitete und uns trotz miesem Wetter einen schönen Sonntag-Nachmittag bescherte. Ein Maxener brachte es auf den Punkt, indem"er bekundete: "Das war das Beste, was die Maxener Kirche je erlebt hatte ! " | |||
| Durch das Benefizkonzert konnte dem Spendenkonto für die Gemeinde Müglitztal eine Spende in Höhe von über 750 EUR übergeben werden. Allen Beteiligten, vor allem auch den vielen Helfern und Organisatoren, an der Spitze dem Jugendclub Maxen, Dirk Kluge, Frau Volenec und Herrn Fischer, unseren Herzlichen Dank und hoffentlich ein Wiedersehen am 25.Mai 2003 auf der Naturbühne Maxen. | |||
| letzte Aktualisierung: 22.11.2002 email: hans-juergen.fischer@bonnfinanz.de |
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