| |
Als im Jahre 2001 das Heimatmuseum eröffnet wurde, haben
wir erstmals von der Erhaltung des
Rumfordofens an der Naturbühne geträumt. Trotz der
Müglitztalflut 2002 und dem
Aufbau der
Naturbühne im Jahre 2003 haben wir kontinuierlich an der Umsetzung
dieses Traumes gearbeitet. Zur Jahreswende 2003/2004 ist folgende Stand
erreicht:
- Im Oktober 2001 konnten die Belange des Denkmalschutzes und die Nutzung des
Kalkofens für Ausstellungen gemeinsam mit der Denkmalbehörde
geklärt werden (Einbau von Türen und Fenster).
- Aufnahme des baulichen Zustandes des Kalkofens (Bauzeichnungen).
- Erarbeitung eines Konzeptes und Kostenanschlages für die Sanierung des
Kalkofens. Dabei wurde auch die spätere Nutzung für Führungen
und für Sonderausstellungen berücksichtigt.
- Am 4. Mai 2002 wurden Bäume und Sträucher auf und um den Kalkofen
entfernt. Dabei erhielten wir von der Freiwilligen Feuerwehr von Maxen und
Klettersportfreunden tatkräftige Unterstützung.
- Bei Einsätzen am 3. und 10. August 2002 wurden die Wege zum Kalkofen
hergerichtet und mehrere Kubikmeter Schutt aus dem Brennschacht entfernt.
- Am 11. August 2002, einen Tag vor der Müglitztalflut, wurde mit Hilfe
eines Minibaggers das Erdreich um den Kalkofen ca. 1 m tief abgetragen.
- Die im September 2002 beim Regierungspräsidium Dresden beantragten
Fördermittel zur Sanierung des Kalkofens wurden nicht bewilligt. Wir
besitzen kein Eigenkapital und unsere Eigenleistungen wurden nur
beschränkt anerkannt (Juni 2003).
- Das Grundstück mit dem Kalkofen konnte endlich im Dezember 2002
erworben werden.
- Im Frühjahr 2003 wurden von Mitgliedern der AK drei Türen
angefertigt und gemeinsam mit Herrn Volenek eingebaut. Parallel zu den Arbeiten
an der Naturbühne konnte auch der Kalkofen an das Stromnetz angeschlossen
werden.
- Die ersten Ausstellungstafeln hängen an den Wänden des
Brennschachtes. Vor dem Kalkofen stehen zwei Informationstafeln.
- Parallel zu den Verantstaltungen auf der Naturbühne wurden
Führungen um und im Kalkofen durchgeführt. Zum Tag des Offenen
Denkmals am 12. September 2003 kamen über 100 Besucher.
- Im Dezember 2003 wurden in der oberen Etage provisorisch vier Fenster
eingebaut.
|
Gestützt auf die Erfahrungen beim Aufbau der
Naturbühne beginnen wir im Fühjahr 2004 mit der eigentlichen
Sanierung des Kalkofens an der Naturbühne.
Wir benötigen tatkräftige Helfer und Sponsoren, damit dieses
außergewöhliche Industriedenkmal auch noch unsere Enkel, Urenkel,
... bestaunen können. |
| |
|
|
|
|
Letzte Aktualisierung: 16.1.2004
email: Webmaster@Finckenfang.de |