2001: Träume von der Kalkofensanierung
 
Im Jahre 2001 haben wir davon geträumt, mit Spenden-, Sponsoren- und Fördermitteln sowie Eigenleistungen, wenigsten einen der Maxener Kalköfen bautechnisch so zu sichern, dass dieser für weitere 150 Jahre als Relikt und Anschauungsobjekt des Kalkbrennens in Maxen erhalten bleiben kann. Folgende Aktivitäten sollten ein Anfang sein:
  • Schaffung der Handlungsfähigkeit der AG Kalkofen/Heimatverein zur Sicherung der Bausubstanz und der späteren Nutzung (Eigentumsrechte).
  • Klärung von Belangen des Denkmal- und Naturschutzes.
  • Aufnahme des baulichen Zustandes der Kalköfen.
  • Konzept und Kostenanschlag für die langfristige Sicherung der Bausubstanz. Erfahrungen bei der Restaurierung von Rumfordöfen gibt es im Museumspark in Rüdersdorf bei Berlin und im Kalkwerk Lengefeld.
  • Konzept und Kostenanschlag für den Ausbau eines Kalkofens für Führungen und Sonderausstellungen.
  • Beantragung von Fördermitteln und Gewinnung von Sponsoren und Spenden.
  • Planung und Koordinierung der Arbeiten mit freiwilligen Helfern und Sponsoren

Der ausgebaute Kalkofen soll im Rahmen von Führungen für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Insbesondere wird hier auch an schulische Veranstaltungen über die Gemeindegrenzen hinaus gedacht. Aber auch Sonderveranstaltungen, ähnlich dem Herbst-Pleinair des Pirnaer Kunstvereins von 1993, sind realisierbar. Bei entsprechender Unterstützung ist eine Maxener Kalkofenfestwoche denkbar, bei der als Höhepunkt in einem kleinen Bauernkalkofen richtiger Kalk gebrannt wird (Brennzeit: eine Woche). Vorbilder dafür gibt es in Deutschland und Österreich.
 
Aus der Aufzählung wird deutlich, dass in der AG Kalkofen ein breit gefächertes Betätigungsfeld vorhanden ist.
 
Weitere Informationen bei Dieter Weirauch, Am Steinhügel 6, Tel. Maxen 22830
Letzte Aktualisierung: 16.4.2001
email: Kalk@Finckenfang.de