Sanierung Kalkofen
Arbeitseinsätze wieder ab 21. August 2004
 
Ende Juli wurde vom Steinmetz Adler aus Königstein auf der Westseite des Kalkofens die Sandsteineinfassung der Fensters repariert. Dadurch war es möglich, rechts neben dem Fenster die herausgebrochene Bruchsteinwand bis auf die zweite Gerüstebene hochzumauern.
Anfang August haben wir zwei Wochen Pause gemacht. Ab dem 21. August hoffen wir wieder auf Helfer, die Sonnabends von 9 bis 16 Uhr uns am Kalkofen unterstützen.
 
Völlig unerwartet kann der Heimatverein Maxen e.V. seit dem 1. August zwei im Rahmen des Programmes "55 Plus" von der Bundesagentur für Arbeit Pirna geförderte ABM-Kräfte zur Sanierung des Kalkofens einsetzen.
Auf der dritten Gerüstebene ist die Westwand nun vollständig fertig, auf der Südwand zur Hälfte. Ein Gerüstaufzug wird in den nächsten Tagen gestellt, so daß der Transport der Bruchsteine und des Kalkmörtels nicht mehr so kräftezehrend sein wird.
21. August 2004 Nordseite, 5. Gerüstebene
21. August 2004: auf der Westseite ist die 4. Gerüstbebene, auf der Südseite ist die Hälfte der 4. Gerüstebene fertig Arbeiten auf der 5. Gerüstebene an der Nordseite: hier ist weniger zu verfugen, so daß man 6 m² am Tag schafft
 
Lose Steine Jahreszahl 1856
Oliver Burkhard aus Weesenstein beim vorbereiten der nächsten Fläche. Hier in der Westwand sind alle Steine locker. Wird ein Stein angefasst, lösen sich gleich noch weitere und das Loch wird immer größer. Die Jahreszahl auf der 6. Gerüstebene an der Nordwand muß erst noch gereinigt werden.
 
Koch vom Kalkofen Für das leibliche Wohl sorgt Herr Bernd Seidel, unser Kalkofen-Koch. Auch wenn es nur Würstchen sind, so haben wir in den letzten Wochen immer wieder andere Varianten und Geschmacksrichtungen probiert. Vom Bäcker Schietzoldt aus Maxen kommen die Brötchen und frischer Kuchen, alkoholfreie Getränke von Margon. Äpfel, Birnen und Pflaumen von der Wiese um den Kalkofen und Kaffee runden die Mittagstafel ab.








Nach 3 1/2 Stunden auf dem Gerüst schmeckt es in der Natur besonders gut.
Mittagstisch am Kalkofen
Mittagsrunde: Michael Simon, Uwe Kurnoth, Dieter Weirauch, Bernd Seidel, Oliver Burkhardt und Gisela Niggemann-Simon (von links nach rechts)
 
 
Zu den nächsten Veranstaltungen auf der Naturbühne am 28. und 29 August können sich die Besucher vom aktuellen Stand der Arbeiten selbst überzeugen. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag den 12. September 2004 gibt es Führungen am und im Kalkofen von 13 bis 17 Uhr.
 
Auf dem Ofenkopf hat Herr Himpel aus Maxen die nun seit der ersten Beräumung vom Mai 2002 wieder gewachsenen Büsche und Sträucher entfernt.
 
Ofenkopf-Südseite Ofenkopf Westseite
Ofenkopf Südseite: hier muß der letzte Meter komplett abgetragebn werden. Hier ist alles lose. Auf der Westseite des Ofenkopfes drückt es eine Beule heraus.
 
Um gefahrlos auf den Ofenkopf zu gelangen, wird ein spezieller Zugang benötigt. Sonst rutschen hier mehrere Kubikmeter Steine ab. Hier wird deutlich, daß die Sanierung des Kalkofens dringend nötig ist.
Blick vom Kalkofen nach Westen
Diesen Blick vom Kalkofen nach Westen können wir vielleicht schon 2006 allen Besuchern des Kalkofens bieten. Voraussetzung ist eine kleine Brücke vom benachbarten Hügel zum Ofenkopf mit ca. 8 m Spannweite.
 
Auch wenn uns noch ca. 5000 € fehlen, hat sich die Firma Bautenschutz und Schädlingsbekämpfung Pirna GmbH bereiterklärt, die Sanierungsarbeiten am Ofenkopf ab Mitte September 2004 durchzuführen. Die notwendigen technischen Planungs- und Vorbereitungsarbeiten sind dafür angelaufen.
Neben den Finanzen benötigen wir auch noch Sandsteinquader und sind deshalb wieder auf Sponsorensuche. Denn für den Abschuß am Ofenkopf benötigen wir noch ca. 50 laufende Meter Sandsteinquader mit den Abmessungen 40 cm x 30 cm (oder ähnlich).
 
 
 
 
Letzte Aktualisierung: 2.10.2004
email: Webmaster@Finckenfang.de