Sanierung Kalkofen
Stand der Arbeiten Anfang Juli 2004
 
Bei den ersten Arbeitseinsätzen mußten wir einige Erfahrungen sammeln:
  • Der Aufwand beim Verfugen auf der Südseite ist erheblich höher als wir dachten. Denn in vielen Fugen müssen Steine, vorwiegend Platten, eingesetzt werden.
  • Einen Tag nach dem Verfugen sind die Steine freizubürsten.
  • Mit dem Verfugen haben wir unten begonnen. Unterhalb der Arbeitsebene ist die Wand mit Planen abzudecken. Da trotzdem immer etwas Kalk hinter die Plane fällt, ist am Ende der Arbeiten die Wand mit einem Besen abzukehren. Hätten wir am Ofenkopf begonnen, würde mehr Kalk an der unverfugten Wand hängen bleiben. die sich schlechter reinigen läßt.
  • Die um die drei Kalköfen am Marmorbruch liegenden Bruchsteine haben meist keine glatte Fläche und könnrn deshalb nur zum Hinterfüllen verwendet werden.
  • Die feuchte Witterung ist für das Abbinden des Mörtels vorteilhaft. Starke Regenfälle spülen den frischen Kalkmörtel wieder aus der Wand. Deshalb müssen die Planen während der Arbeiten immer in Bereitschaft liegen und am Ende fest und richtig angebracht werden.
 
Vom Steinmetz Adler aus Königstein wurde auf der Süd- und Nordseite die Sandsteineinfassungen der Fensters repariert. Dadurch war es möglich, auf der Südseite das Verfugen auf den zwei unteren Gerüstebenen vollständig abzuschließen. Südseite am 2. Juli 2004
  Südseite: die unteren zwei Gerüstebenen sind am 2. Juli 2004 verfugt
 
Fesnter auf der Westseite Fenster auf der Südseite
Westseite: am 23. Juni 2004 war nur die Fensterbank untermauert Südseite: die Steine sind freigebürstet, die Kalkmilchreste beeinträchtigen noch das Erscheinungsbild.
 
Auf der Westseite mußte wegen dem Fehlen geeigneter Bruchsteine mit mindestens einer ebenen Fläche das Aufmauern zeitweise unterbrochen werden. Es ist uns gelungen, von einem Abrißobjekt aus dem Müglitztal, Bruchsteine zu bekommen. Bei den letzen drei Arbeitseinsätzen konnte die Bruchsteinmauer bis Mitte Fenster in der Feuerungsebene aufgemauert werden. Nun ist es unbedingt erforderlich, daß auch hier auf der Westseite die Sandsteineinfassung des Fensters repariert wird, so daß das Hochmauern zügig weitergehen kann.
 
 
An Bargeld-Spenden sind bisher über 2300 € eingegangen. Die während der Arbeitseinsätze kommenden Besucher haben daran auch ihren Anteil.
Die Sanierungsarbeiten am Ofenkopf wollen wir weiterhin von einer Firma machen lassen. Auch wenn uns noch ca. 5000 € fehlen, hat sich die Firma Bautenschutz und Schädlingsbekämpfung Pirna GmbH bereiterklärt, die Sanierungsarbeiten am Ofenkopf ab Ende September 2004 durchzuführen. Die Firma akzeptiert eine spätere Bezahlung in Raten.
 
 
Während den Arbeiten ist die obere Ebene des Kalkofens für Besucher zugänglich.
 
 
 
Letzte Aktualisierung: 11.07.2004
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